Wir waren jung und wir brauchten das Geld
Verlasse meine Seele und danach mein Haus
Aus welcher Torte spring’ ich heut’ am besten raus
Erst du, dann er und ich, wer kennt das nicht?
Einen Schlag nach unten und dann einen mitten ins Gesicht

Wir waren jung und wir brauchten das Geld
Wir standen rum und wir brauchten das Geld
Wir waren jung, waren jung, waren jung – und wir brauchten das Geld

Jeder, der auf mich setzt ist ein Euphemist
Ich wart’ lieber ab bis Schnee über mich gewachsen ist
Und für mein Ego brauch’ ich einen Kran
Mach’ die Tür auf, lass mich rein, ist mir egal wohin...

...wir fahren jung und wir brauchten das Geld...

Verkaufe meine Seele und danach mein Haus
Aus welcher Torte spring’ ich heut’ am besten raus?
Erst du, dann er und ich, wer kennt das nicht?
Einen Schritt nach unten und dann einen Schritt nach unten und dann
Gute Nacht – hat Spaß gemacht

Wir waren jung...
Musiker:
Holger +14: Gitarre, „Hammond“-Gitarre
Berndorff Jr.: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimme, Klavier
Der dünne Mann: Gitarren, Stimme
Anke Brauweiler: Cello
Elke Brauweiler: Bratsche
Genial
Ich sing’ am besten, wenn ich müde bin, ich schlaf’ am besten, wenn ich bei dir bin
Ich rauch’ nur selten, hat doch keinen Sinn und ich trink’ am besten, wenn’s nur darum ging’s aber nicht

Ich glaub’ ich bin heute verloren gegangen, zwischen Telefon und Autobahn (hey)
Im Supermarkt, an der Busstation, selbst die alte Dame neben mir weiß

Wir sind so genial, so genial, so genial verlogen
Wunderbar, wunderbar – gar nicht wahr

Die Gedanken hier fallen vom Karussell, sie sind schon komisch und furchtbar schnell
wieder weg
So, so, mein Herr (gute Frau) man ahnt es schon (ganz genau), sie kommen aus ‘ner anderen Dimension, ja wer denn nicht und krank sein ist hier eh schon Pflicht
Die Stimme, die spricht, zieh’ hinaus in die Welt und mal’ sie dir an, wie sie dir gefällt, mir gefällt sie nicht

Und dann fühlt man sich mehr so mittelcool, bei der Reise nach Jerusalem ohne Stuhl

Wir sind so genial, so genial, so genial verlogen
Wunderbar, wunderbar – das ist doch gar nicht wahr

Plötzlich hebt das Bett ab von unserem Raum und wir fliegen weg übern Gartenzaun und die Stewardess sagt, bitte schnallen Sie sich an und der Captain schreit:
Meine Damen und Herren, so genial, so genial, so genial verlogen
Wunderbar, wunderbar – das glaubt uns kein Mensch!

Das ist jetzt schon drei Jahre her, wir waren lang nicht mehr hier,
uns kennt kein Mensch mehr
Und ist es nicht schön, wie wir untergehen, an den Ufern der alten Tagträumerseen

so genial, so genial, so genial verlogen
Wunderbar, wunderbar – alles klar!
Musiker:
Holger +14: Gitarre
Berndorff Jr.: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimme, Klavier
Der dünne Mann: Gitarre, Stimme
Moses Schneider: Keyboard
Anke Brauweiler: Cello
Elke Brauweiler: Bratsche
Völlig ungeniert
In meinem Kopf kann ich sie Taschen packen sehn
Und all die Dinge, die sie tat sind plötzlich ungeschehen
Auf ihrer Matte am Eingang steht „Auf Wiedersehen“
Als ob sie jedem sagt: Das ist wörtlich zu verstehen!

Völlig ungeniert, völlig ungeniert, völlig ungeniert, völlig ungeniert

Kauft Angst als Seife, neuen Mut als Katzenstreu
Nur eine Frage der Zeit und schon ist alles wieder neu
So viele Männer, die an ihrem Haus langgehen
Doch in meinem Kopf kann ich sie Taschen packen sehen

Völlig ungeniert, völlig ungeniert, völlig ungeniert, völlig ungeniert
Musiker:
Holger +14: Gitarren
Moses Schneider: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimme
Der dünne Mann: Gitarren, Stimme
Ben Lauber: Programmieren
Marcel Fuhrmann: Tür
Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Er isst seine Suppe nicht und ich zeig’ meine Hände nicht
Er putzt seine Zähne nicht und ich hab’ Kratzer im Gesicht

Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf

In dieser Stadt gibt’s die kleinste Brücke der Welt
In dieser Stadt gibt’s die kleinsten Menschen der Welt

Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf

König ohne Alibi und ein Hund, der niemals bellt
Kennt die ganze Wahrheit schon, kennt die halbe Welt

Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf

Wieso weiß ich?
Diesmal gibt’s kein Happy-End und die Dinge nehmen ihren Lauf
Diesmal gibt’s kein Happy-End und Reue gibt es hier zuhauf

Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf

Schräg – schräg – schräg – schräg

Ich hab’ gleich den ganzen Karton gekauft

Er isst seine Suppe nicht und ich zeig’ meine Hände nicht
Er putzt seine Zähne nicht und ich hab’ Kratzer im Gesicht

Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Schräges Foto mit nur der Hälfte drauf
Musiker:
Berndorff Jr.: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimme
Der dünne Mann: Gitarren, Stimme
Anke Brauweiler: Cello
Elke Brauweiler: Bratsche
Klein, krank und unbeliebt
Mama sagt wir sollen ruhig rocken, und ich sag’ mir – na ja

Geh’ ruhig Tanzen, ich bleib’ draußen
Alle meine besten Freunde sind drei Minuten lang

Ein paar Leute suchen Glück, keiner findet nur ein Stück
Und wir wollen uns endlich anders anziehen
Durch die Straße, durch den Flur, nichts läuft mehr wie an der Schnur
Mama, ich bin klein und krank und unbeliebt

Lieber 1000 Jahre Fernsehen, als ein Nachmittag mit mir – hier

Alles, was nicht funktioniert haben wir schon ausprobiert
Sieh’ mal an wie tief man sich doch bücken kann
Aus dem Fenster, aus dem Haus, Schluss mit lustig und Applaus
Mama, ich bin klein und krank und unbeliebt

Und unbeliebt, unbeliebt, unbeliebt

Glück im Unglück, Dreck im Frühstück, schöne Möbel, gar nicht übel
Geh’ ruhig Tanzen, ich bleib’ – hier

Und ich dacht’ es wär’ ein Witz, wie du einschläfst auf dem Sitz
Und dann all’ die komischen Geräusche
Zwei mal werden wir noch wach, dann ist Schluss mit diesem Krach
Mama, ich bin klein und krank und unbeliebt

Und unbeliebt, und unbeliebt
Musiker:
Holger +14: Gitarre
Berndorff Jr.: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimme, Mundharmonika
Der dünne Mann: Stimme, Gitarre
Moses Schneider: Keyboard
Anke Brauweiler: Cello
Elke Brauweiler: Bratsche
Schwofen
Wollen wir schwofen heute Nacht, ich hab’ schon lang nicht mehr gelacht
Pfeil und Bogen bräucht’ ich jetzt, hätt’ wie Amor dich verletzt
Ungeduscht, Pyjama-reif, hör’ ich einen Zug der pfeift
Damals liefen wir im Park, eine Nacht und einen Tag
Ich nehm’ lieber Blei und Schrot, schieß’ erst mich und dann ihn tot
Wie wär’s mit Spaß in diesem Jahr, herbeigezogen an den Haaren
Bist du erst mal richtig voll, weißt du wieder alles über Soul
Ich nehm’ lieber Blei und Schrot und du heulst deine Augen rot

Deine Augen rot, deine Augen rot

Wollen Sie Rauschgift, hören Sie Jazz, macht Ihr Garten zu viel Stress?
Denken Sie an Phantasien Ihres Großvaters auf seinen Knien?
Alles, was ich sag’ mein’ ich höchstens einen Tag lang
Danach kommt mein Schiff in Not und du heulst deine Augen rot

Deine Augen rot, deine Augen rot, deine Augen rot

Komm und beiß mich in den Schlaf, es gibt nur einen, der das darf
Gib mir Unterkunft, denn die Vernunft findet mich nie
Bittersüß und butterweich, leb’ ich arm und sterb’ ich reich
Alle werden da sein, doch keiner weiß, was er anziehen soll

Wollen wir schwofen heute Nacht, ich hab’ schon lang nicht mehr gelacht
Ich nehm’ lieber Blei und Schrot und du heulst deine Augen rot

Deine Augen rot, deine Augen rot,... ...

Wollen wir schwofen heute Nacht, ich hab’ schon lang nicht drüber nachgedacht
Musiker:
Holger +14: Gitarre
Berndorff Jr.: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimme
Der dünne Mann: Gitarre
Verklebte Finger
Leichter zu sehen als Tätowierungen
Aber tiefer in der Haut, viel tiefer in der Haut und schwieriger wieder wegzukriegen

Und teilnahmslos steh’ ich da, wie kommt das bloß es war doch wunderbar

Hey, hey, ich hab’ noch verklebte Finger
Vom letzten Jahr aus derselben Zeit
Hey, hey, ich hab’ noch verklebte Finger
Aus derselben Zeit

Eine Fliege mit zwei Klappen besinnungslos geschlagen – wieso nicht?
Derweil werden wir uns hier vergnügen, meine kleine Hölle und ich

Wer hat schon Lust auf taubes Licht? Und wenn dich wer fragt
die Person da drüben kenn’ ich nicht

Hey, hey, ich hab’ noch verklebte Finger
Vom letzten Jahr aus derselben Zeit
Hey, hey, ich hab’ noch verklebte Finger
Aus derselben Zeit

Wer hat schon Lust auf taubes Licht? Und wenn dich wer fragt
die Person da drüben kenn’ ich nicht

Hey, ich hab’ noch verklebte Finger
Vom letzten Jahr aus derselben Zeit
Hey, hey, ich hab’ noch verklebte Finger
Aus derselben Zeit

Wort für Wort steht’s im Sand: Wer hat die verklebte Hand?
Musiker:
Holger +14: Gitarre
Berndorff Jr.: Bass, Stimme
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimme
Der dünne Mann: Stimme, Gitarre
Anke Brauweiler: Cello
Elke Brauweiler: Bratsche
Viel mehr Liebe gibt’s nich’
Hip-hip-hip-hip-hip-hip-hip

Viele Tage wie Topfschlagen
Du stellst gerne viele Fragen

Keiner hat die Zeit gesehen
Gestern blieb sie plötzlich stehen

Viel mehr Liebe gibt’s nich’
Viel mehr Liebe gibt’s nich’
Viel mehr Liebe gibt’s nich’
Hip-hip hurra, hip-hip hurra

Viel mehr Liebe gibt’s nich’
Viel mehr Liebe gibt’s nich’
Viel mehr Liebe gibt’s nich’
Hip-hip hurra, hip-hip hurra
Musiker:
Holger +14: Gitarre
Berndorff Jr.: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimmen
Der dünne Mann: Gitarre, Stimme
Eine komische Zeit
Erste Spuren im Entführungsfall eines jungen Mannes
Aus Spöttern wurden Trauergäste und Regen wuchs in seinem Gesicht

Er sagt es war eine komische Zeit, eine komische Zeit, komische Zeit
Ja es war eine komische Zeit

Schulterzucken aufgesammelt wie das Laub in einem großen Park
Und dann irgendwie verschwunden an einem blauen, sonnigen Tag

Es war eine komische Zeit, eine komische Zeit, komische Zeit
Ja es war eine komische Zeit...

Erste Spuren im Entführungsfall eines jungen Mannes
Musiker:
Ben Lauber: Moog
Berndorff Jr.: Bass
Susie Pinkawa: Stimme
Der dünne Mann: Stimme, Gitarre
Sie redet mit Planeten
Komm und sage mir wieso fährt dieses Taxi nicht zum Mond
Ruft sie nicht grad wieder an, im großen weißen Ball und seinem kleinen Mann

Sie redet mit Planeten heut’ Nacht
Sie redet mit Planeten heut’ Nacht und er kann sie nicht erreichen
Sie ist nie mehr aufgewacht – aufgewacht

Ein Teleskop sucht für sie Schlaf
Astronauten dürfen, was er nicht mehr darf
Der kleine Wagen zieht voran
Er darf hinfahren, wo er lang schon nicht mehr hinfahren kann

Denn sie redet mit Planeten heut’ Nacht
Sie redet mit Planeten heut’ Nacht und er kann sie nicht erreichen
Sie ist nie mehr aufgewacht – denn sie redet mit der Nacht
Denn sie redet mit der Nacht
Musiker:
Holger +14: Gitarre
Berndorff Jr.: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimme
Der dünne Mann: Gitarre, Stimme
Feuerleiter
Das wird schon wieder – hell
Und jetzt ist Ducken angesagt
Allerhöchste, allerhöchste Eisenbahn
Gib’ mir Feuerleiter und ich gebe dir Feuerschutz

Ich nehm’ deine Pillen und deine Zeitungen mit
Ich nehm’ deine Pillen und deine Zeitungen mit
Ich nehm’ diene Pillen

Ich nehm’ deine Pillen und deine Zeitungen mit
Ich nehm’ deine Pillen und deine Zeitungen mit
Ich nehm’ diene Pillen

Gerade wenn du alles neu planst
Gerade wenn du stundenlang gebastelt hast
kommt der Bus zum Stehen, hier sind echte Tränen, hier sind echte Tränen
Gib’ mir Feuerleiter und ich gebe dir Feuerschutz

Ich nehm’ deine Pillen und deine Zeitungen mit
Ich nehm’ deine Pillen und deine Zeitungen mit
Ich nehm’ diene Pillen

Ich nehm’ deine Pillen und deine Zeitungen mit
Ich nehm’ deine Pillen und deine Zeitungen mit
Ich nehm’ diene Pillen

Komische Tage, komische Frage
Bewegst du dich noch? Bewegst du dich noch?
Bewegst du dich noch? Bewegst du dich noch?

Ich nehm’ deine ...
Musiker:
Holger +14: Gitarre
Berndorff Jr.: Bass
Tommy: Schlagzeug
Susie Pinkawa: Stimmen
Der dünne Mann: Stimme, Gitarren
Anke Brauweiler: Cello
Elke Brauweiler: Bratsche